Wendelsteinhöhle exklusiv

Einen ganz exklusiven Einblick ins Innere des Wendelsteins erhalten Interessierte am Samstag, 14. August 2021. Denn pandemiebedingt ist die für gewöhnlich selbständig begehbare Wendelsteinhöhle auch heuer aufgrund zahlreicher Engstellen für Besucher geschlossen. In begrenzter Teilnehmerzahl führt Höhlenforscher Peter Hofmann fachkundig von der „Kältefalle“ bis zum imposanten sog. Höhlendom. Interessierte erfahren nicht nur Wissenswertes zur Entstehungsgeschichte und seltsamen Lebewesen in der Höhle, sondern auch auf die Höhlenforschung unter dem Aspekt der Philosophie wird eingegangen. Die Führung am 14. August ist zwischenzeitlich ausgebucht, weitere Termine stehen bereits fest: https://www.wendelsteinbahn.de/hoehlenfuehrung-am-wendelstein

Imposante Engstelle in der Wendelsteinhöhle. Foto: P. Hofmann

Nostalgiefahrt

Am Freitag, 6. August kann man bei der Wendelsteinbahn endlich wieder einmal Geschichte spüren. Zum Hüttenabend auf der Mitteralm wird eine alte Zuggarnitur aus der Gründerzeit (1910-12) eingesetzt. Nicht nur für Nostalgie- und Technikfans ein absolutes Highlight, sondern auch für Genussfreunde, denn der Hüttenabend beinhaltet auch eine deftige Brotzeit und eine bayerische Musi: https://www.wendelsteinbahn.de/huettenabend-auf-der-mitteralm

Stromproduktion

Wenigstens für die Stromproduktion der Wendelsteinbahn ist der momentane Dauerregen von Nutzen.

Wasserkraftwerk der Wendelsteinbahn an der Sudelfeld-Mautstraße. Foto: P. Hofmann.

1910 wurde am Fuße des Wendelsteins in Brannenburg ein Wasserkraftwerk erbaut. Nicht nur für die Stromversorgung der Region, sondern hauptsächlich, weil die Steinbeis’sche Zahnradbahn auf den Wendelstein mit elektrischer Energie betrieben werden sollte. Und das in einer Zeit, als die Elektrotechnik und Energieerzeugung praktisch noch in den Kinderschuhen steckten und es in Brannenburg und Umgebung noch keinerlei Stromnetz gab.

Mehr Info: https://www.wendelsteinbahn.de/geschichte

Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Höhlen- und Bergretter-Team

Foto: P. Hofmann. Rund 25 Höhlen- und Bergrettung beteiligten sich an der Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle.

Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Foto: P. Hofmann. Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Unter Federführung der Höhlenrettung Samerberg trafen sich am 8. September 2019 zahlreiche Rettungskräfte am Wendelstein, um einen Einsatz in der Wendelsteinhöhle zu üben. Mit dabei waren außerdem Fachkräfte der Höhlenrettungen München und Murnau sowie Mitglieder der Bergwachten Bayrischzell, Brannenburg und Bad Feilnbach. Trainiert wurde eine Rettung aus der so genannten Herzkammer, einem touristisch unerschlossenen Bereich in der Wendelsteinhöhle. Dorthin nämlich führt die anspruchsvolle „Wendelstein inside“-Tour, welche die Wendelsteinbahn in Zusammenarbeit mit fachkundigen Höhlenforschern vom Verein für Höhlenkunde in München in der Sommersaison regelmäßig für Interessierte anbietet.

Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Foto: P. Hofmann.

Durch enge Kluften und teils über kurze Kletterpassagen wurde der „Verunfallte“ ohne größere Probleme aus dem Bauch des Berges befreit. „Es hat alles gut geklappt“, zeigt sich Florian Vogt, Geschäftsführer der Wendelsteinbahn, beruhigt. Auch eine Rettungssimulation im viel begangenen Schauhöhlenteil der Wendelsteinhöhle sei absolviert und reibungslos in nur zehn Minuten gemeistert worden.

Mehr Infos zur Wendelsteinhöhle hier 

Unterwegs im Bauch des Wendelsteins

Sichtlich glücklich, stolz und zufrieden strahlen diese Teilnehmer der „Wendelstein inside“-Tour in die Kamera, nachdem sie unter fachkundiger Begleitung von Höhlenforscher Peter Hofmann (Bildmitte) die touristisch unerschlossenen Winkel der Wendelsteinhöhle erkundet haben. Fotos: Berthold und Elke Hauser

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Wendelstein inside Tour vom 1. Juni 2019

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Höhlenforscher Peter Hofmann auf der Suche nach Leben im Dunkel in der Wendelsteinhöhle

Ab in die Kältefalle

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Vergleichsweise angenehme Temperaturen herrschen derzeit auf rund 1.700 m in der Wendelsteinhöhle. Vor allem im Bereich der sog. Kältefalle beim natürlichen Höhleneingang. Hier, am tiefsten Punkt des ca. 300 m langen Besucherweges, sammelt sich die gesamte kalte Luft. Da sie schwerer ist als die wärmere Außenluft kann sie hier nicht entweichen. Oft findet man dort auch im Hochsommer noch Schneereste vor.

Eine interaktive Station zum Thema „Biologie“ zeigt an dieser Stelle u.a. Wissenswertes zu Höhlentieren, die ungeschulten Augen für gewöhnlich verborgen bleiben.

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Darüber hinaus gibt es drei weitere interaktive Stationen in der Wendelsteinhöhle, die geologische, psychologische und auch philosophische Aspekte der Höhlenforschung erläutern.

Fotos: Peter Hofmann

Höhlen-Abenteuer am Wendelstein

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Am 21./22. Juli dreht sich am Wendelstein wieder ein ganzes Wochenende lang alles um das spannende Thema „Höhle“. Im Rahmen des Aktionsprogramms, welches die Wendelsteinbahn GmbH in Zusammenarbeit mit dem Verein für Höhlenkunde München e.V. und der Bergwacht bzw. Höhlenrettung durchführt, gewährt ein erfahrener Höhlenforscher Interessierten auch einen exklusiven Blick in die touristisch unerschlossenen Winkel der Wendelsteinhöhle (Foto: Peter Hofmann). Die Tour zur sog. Herzkammer ist recht anspruchsvoll und sicher nicht für jeden zu bewältigen.

Mehr Infos zum Höhlen-Erlebnis-Wochenende am Wendelstein: https://www.wendelsteinbahn.de/hoehlen-erlebnis-wochenende-am-wendelstein

Wendelsteinhöhle

2011-10 Wsthöhle 486 (Peter Hofmann)

Seit Ende letzter Woche ist Deutschlands höchstgelegene Schauhöhle am Wendelstein nach der winterbedingten Schließung wieder eisfrei und begehbar. Gerade bei wechselhaftem Wetter ein ideales Ausflugsziel! Vier interaktive Stelen begleiten den Besucher durchs faszinierende Innere des Wendelsteins.

Foto: Peter Hofmann, aufgenommen im sog. Höhlen-Dom an der Station „Philosophie“