Wetterloch

Auf dem am Wendelstein nordseitig gelegenen Panoramaweg hält sich der Schnee aktuell noch hartnäckig. Links sehen wir die Geologie-Station Wetterloch, aufgenommen im Sommer. Das Foto rechts zeigt die Situation an der gleichen Stelle gestern. Nicht ohne Grund also wurden beim Bau der begehbaren Sehenswürdigkeit hohe Anforderungen an die Statik gestellt. Hier gibt’s mehr Infos zum Geologie Rundweg am Wendelstein

Foto links: A. Mittermaier, Foto rechts: F. Obermair

Schneeräumen

Zwar steht seit heute fest, dass der Corona-Lockdown bundes- und landesweit bis mindestens 18. April verlängert wird, Schnee geräumt werden muss trotzdem. Und das nicht wenig 😉 Hier die aktuellsten „Frühlings“-Impressionen vom Wendelstein vom 22. März 2021. Fotos: F. Obermair

Lawinensprengungen am Wendelstein

Wer in Brannenburg wohnt kennt ihn, den dumpfen Rumms, wenn am Wendelstein Lawinen gesprengt werden. Der in den letzten Tagen gefallene Neuschnee brachte es mit sich, dass gestern Vormittag gleich mehrmals gezündet wurde, um die Schneemengen kontrolliert abgehen zu lassen.

Foto aus dem Archiv der Wendelsteinbahn GmbH

Schneeverwehungen

Foto links Januar 2021: M. Ostertag; Foto rechts Januar 2019: F. Obermair

Schnee und Sturm sorgen am Wendelstein oft für meterhohe Schneeverwehungen. Hier am Eingang zum Bergbahnhof der Zahnradbahn. Das Bild links ist von heute. Zum Vergleich das Bild rechts, welches die Situation im sehr schneereichen Januar 2019 zeigt.

Bald …

Da momentan aktuelle Fotos recht schwierig sind, kramen wir heute mal im Archiv und träumen uns den Winter herbei. Ab kommende Woche sinken die Temperaturen auf dem Berg in den Frostbereich und es könnte endgültig einwintern. Insofern hoffen wir, dass es ähnlich wie auf dem Foto aussieht, wenn die Zahnradbahn dann hoffentlich bald wieder fahren darf.

Winter auf dem Wendelstein (Archivfoto von Claudia Hinz)


Winterkleid

Der Wendelstein hat heute morgen erneut sein Winterkleid angezogen. Und diesmal könnte der Schnee sogar einige Tage liegen bleiben, denn die Temperatur steigt auch in den kommenden Tagen nur knapp über 0°C und es gibt reichlich Niederschläge. Ob es aber wirklich schon „einwintert“, bleibt abzuwarten. Das wäre zwar früh, aber für den Wendelstein nicht ungewöhnlich. In der leider 2012 geendeten Wetterstatistik kam es etwa alle 5-10 Jahre vor, dass es Mitte Oktober eingewintert hat, das letzte Mal 2007.

Quelle: Webcam Wendelstein Südost / foto-webcam.eu

Eisheiliger Mamertus bringt Schnee

Wintereinbruch im Mai. Fotos: Claudia Hinz

In diesem Jahr haben die Eisheiligen pünktlich und sehr markant zugeschlagen und zwischen einem Hoch nördlich von Schottland und Tiefdruckgebieten über Skandinavien und dem westlichen Mittelmeer Polarluft nach Mitteleuropa gebracht. Von Muttertag bis heute Morgen sanken die Temperaturen verbreitet um mehr als 20°C. Zudem hat es in der letzten Nacht bis auf unter 1000 Meter herunter geschneit und ab etwa 1200 Meter Höhe hat sich eine Schneedecke ausgebildet. Auch der Wendelstein hat erneut sein Winterkleid angezogen. Dazu gab es Frost, auf den Gipfeln bis etwa -6°C, aber auch in einigen Tälern sank die Temperatur unter 0°C.

Um die Eisheiligen ranken sich einige der bekanntesten Bauernregeln wie „Mamertius, Pankratius, Servatius bringen oft Kälte und Verdruss“ oder „Die kalte Sophie macht alles hie“. Bis zu den Eisheiligen kann es Frost geben, lautet die Botschaft: Deshalb sollte davor nichts gepflanzt werden, was erfrieren kann.

Klimastatistisch gesehen sorgen tatsächlich in sieben von zehn Fällen (also etwa um 70%) um die Monatsmitte Kälteeinbrüche aus nördlichen Richtungen für letzte Nachtfröste, die nicht selten letzte Frostschäden an Pflanzen bringen. Man spricht in diesem Zusammenhang von Singularitäten, also regelmäßig auftretenden charakteristischen Witterungstypen.

Ursprünglich handelte es sich bei den Eisheiligen übrigens um Gedenktage, die an Bischöfe und Märtyrer des 4. und 5. Jahrhunderts erinnern: Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und Sophie (15. Mai).

Wintereinbruch im Mai. Foto: Claudia Hinz