Farrenpoint-Blick zum Wendelstein

Eine traumhaft schöne Wanderung bei bestem Wetter hat gestern Anton Aumüller aus Brannenburg unternommen. Ziel: Die 1.273 m hohe Farrenpoint mit Blick auf den Wendelstein. Links im Bild die Hochsalwand, Soinwand und vorne die Haidwand zum Wendelstein. Unten vorne liegt die Schloßalm.

Farrenpoint Aumüller_ 28.7.2020

Foto: Anton Aumüller

Hubschrauberflug

In dieser Woche war ein Helikopter am Wendelstein unterwegs, um Material für den Aufbau der Themenwege auf den Gipfel zu bringen. Bis September 2020 sollen fünf Themenwege am und auf den Wendelstein fertiggestellt sein, die den Wanderer mit Wissenswertem zu Natur und Kultur sowie Mitmachstationen erlebnisreich nach oben begleiten und dort in den Geologie-Rundweg der Wendelsteinbahn gipfeln.

Fotos: Sepp Kirchhuber

Korallensitz

Diese Nachbildung einer Korallenart, der sog. Montlivaltia, dient seit Kurzem als Sitzgelegenheit auf dem Weg zum Wendelsteingipfel. Entlang des Weges soll Wanderern mittels Erläuterungstafeln und anschaulicher Modelle künftig Wissenswertes zu den geologischen Besonderheiten am Wendelstein näher gebracht werden. Die Anlieferung und Montage der Tafeln und Stationen wird in den nächsten Wochen und Monaten umgesetzt. Die Neu-Eröffnung des Themenwegs Geologie am Wendelstein ist im September 2020 geplant.

Korallensitz am Gipfelweg. Foto: E. Grimm

Blick vom Farrenpoint

Auch vom 1.273 m hohen Farrenpoint zwischen Brannenburg und Bad Feilnbach hat man einen besonders schönen Blick auf den Wendelstein.

Foto: M. Bogner

Halb Großholzhausen scheint am vergangenen Freitag dort unterwegs gewesen zu sein 🙂 Die beiden Bilder im heutigen Blogbeitrag sind jeweils am 22.5.20 entstanden und uns – unabhängig voneinander – übermittelt worden. Vielen Dank an Micha Bogner und Maria Thome aus Großholzhausen.

Foto: M. Thome

Wendelstein-Ringlinie startet später

Die Bus-Ringlinie rund um den Wendelstein startet später als geplant in die Sommersaison, und zwar am Samstag, 30. Mai.

Über den malerischen Sudelfeldpass umrundet die Ringlinie in den Sommermonaten den Wendelstein. Foto: P. Zangerl

Ursprünglich sollten die beliebten Ausflugs- und Wanderbusse bereits am 16. Mai ihren Betrieb aufnehmen, doch wegen der vsl. noch bis Ende Mai geltenden Einschränkungen im Tourismus habe man sich in enger Absprache zwischen den beiden Landkreisen Rosenheim und Miesbach dazu entschlossen, den Fahrplan um zwei Wochen zu verlegen, so Hans Zagler von der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft im Landratsamt Rosenheim. Die Wendelstein-Ringlinie verbindet in der Wandersaison die Orte Bayrischzell, Fischbachau, Schliersee, Bad Feilnbach, Raubling-Großholzhausen, Brannenburg, Flintsbach und Oberaudorf und ist somit das ideale Verkehrsmittel für all jene, die abwechslungsreiche Ausflüge und Wanderungen im jeweiligen Nachbarlandkreis unternehmen wollen. Der Fahrplan berücksichtigt Anschlüsse zur BOB, nach Bad Aibling und zum Meridian. Weitere Auskünfte zu den Haltestellen und zu den Tarifen unter www.wendelstein-ringlinie.de

Fahren und sparen

Gigantisches Verkehrsaufkommen zum Start in die Pfingstferien, Blockabfertigung an der Inntalautobahn an der Grenze zu Österreich mit Rückstau auf die A8 bis nach Bad Aibling… Verkehrsstaus durchs gesamte Inntal und rund um die beliebten Ausflugsseen Schliersee & Tegernsee. Wer sich das alles sparen will muss trotzdem nicht auf einen Ausflug in die Berge verzichten:

Ein Integral-Triebwagen BOB hat auf seiner Fahrt von Bayrischzel

Foto: Uwe Miethe. Die BOB hält in Osterhofen unweit der Talstation der Wendelstein-Seilbahn.

Zusammen mit der Bayerischen Oberlandbahn bietet die Wendelstein-Seilbahn ein extra-günstiges Kombiticket. Von der Haltestelle Osterhofen (Strecke München – Bayrischzell) sind es nur wenige Schritte zur Talstation. Und: Die umweltfreundliche Anreise wird noch dazu mit einem extra-günstigen Sparpreis belohnt. Mehr Infos: https://www.wendelsteinbahn.de/bob-kombiticket

Noch keine Wandersaison am Wendelstein

Aus aktuellem Anlass möchten wir im heutigen Blogbeitrag das Thema „Wandersaison“ behandeln. Gestern herrschte bei sommerlichen Temperaturen im Tal astreines T-Shirt-Wetter. Die Folge war, dass sich so mancher (Ortsunkundige) aufmachte, die Wandersaison am Wendelstein eröffnen zu wollen und dann – völlig irritiert – an einem gesperrten Gipfelweg ausgebremst wurde.

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Wendelstein im Frühjahr. Foto: Dieter Vögele

Um diese Jahreszeit ist das felsige Gipfelmassiv des Wendelsteins für gewöhnlich noch dick in Schnee und Eis eingepackt. Schneeräumen ist an dem ausgesetzten Weg und bei der aktuellen Schneehöhe bis teils noch 3 m schlichtweg nicht möglich. Insbesondere nach solch außergewöhnlich ergiebigen Schneefällen wie im Januar dürfte es nachvollziehbar sein, dass eine Eröffnung der Wandersaison am Wendelstein wohl noch eine Zeitlang auf sich warten lässt. Wer partout nicht warten kann, kann in absehbarer Zeit den Wanderweg vom Talbahnhof der Zahnradbahn über St. Margarethen bis zur Bedarfshaltestelle in Aipl in Erwägung ziehen. Dort haben Wanderer die Möglichkeit zuzusteigen und weiter zur Mitteralm oder Bergstation zu fahren. Zum Fahrplan: www.wendelsteinbahn.de/zahnradbahn-3

Aktuelle Wetter- und Betriebsinfo unter www.wendelsteinbahn.de/wetter