Panoramaweg

Ein Weg, der die Bezeichnung „Panoramaweg“ wahrhaft verdient, ist der am Wendelstein. Der Rundweg führt von der Bergstation auf 1.724 rund um das felsige Gipfelmassiv, so dass Wanderer von den Chiemgauer Bergen im Osten über den Großglockner im Süden sowie Zugspitze und Allgäu im Südwesten bis ins bayerische Voralpenland im Norden, und bei guter Sicht sogar bis in den Bayerischen Wald, blicken können. Seit gestern ist der Panoramaweg nach den im Frühjahr üblichen Sanierungsarbeiten wieder geöffnet, und somit auch der Themenweg Geologie am Wendelstein. Mehr Infos: https://www.wendelsteinbahn.de/gipfel-und-panoramaweg

Wetterloch

Auf dem am Wendelstein nordseitig gelegenen Panoramaweg hält sich der Schnee aktuell noch hartnäckig. Links sehen wir die Geologie-Station Wetterloch, aufgenommen im Sommer. Das Foto rechts zeigt die Situation an der gleichen Stelle gestern. Nicht ohne Grund also wurden beim Bau der begehbaren Sehenswürdigkeit hohe Anforderungen an die Statik gestellt. Hier gibt’s mehr Infos zum Geologie Rundweg am Wendelstein

Foto links: A. Mittermaier, Foto rechts: F. Obermair

Vorsicht vor Osterwanderungen auf den Wendelstein

Osterhase auf dem Wendelstein. Foto: S. Bellinger

Ab Sonntag wird das Wetter wieder besser und viele zieht es hinaus in die Natur. Da in den Tälern schon der Frühling eingezogen ist, machen sich Viele zu einer Bergtour auf. Aber diese ist derzeit noch sehr gefährlich, denn vor allem in Senken liegt noch sehr viel Schnee. Am Soin in 1580 Metern Höhe misst die Bergwacht derzeit noch 1 Meter! Hinzu kommt, dass viele Wegmarkierungen durch den Schnee nicht erkennbar sind, so dass man leicht vom Wege abkommt und sich in unwegsamen Gelände verläuft. Die Bergwacht musste bereits mehrfach ausrücken, um Personen am und rund um den Wendelstein zu retten.

Insofern wünschen wir allen ein gesundes (!) und trotz der Umstände ein wunderschönes besinnliches Osterfest!

Frühjahrstour

Das für diese Jahreszeit ungewöhnlich milde Wetter lud in den letzten Tagen bereits zu Bergwanderungen ein. Teresa Funk aus Oberaudorf zog es dabei ins Wendelsteingebiet, wie die folgenden schönen Aufnahmen zeigen. Aber Obacht, wer ungeübt und nicht so trittsicher ist, sollte derzeit angesichts der nach wie vor winterlichen Verhältnisse unbedingt ein weniger hochalpines Terrain wählen! Zum Wochenende erhält der Wendelstein laut Wettervorhersage wohl auch wieder eine leichte Schneedecke.

Gruß aus Tirol

Diesen Fotogruß aus Tirol schickte uns Renate Tobitsch, Obfrau des Tiroler Höhlenvereins, um zu zeigen, „wie schön der Wendelstein von der Hundalm ausschaut“. Dort nämlich auf rund 1.500 m befindet sich die Hundalm Eis- und Tropfsteinhöhle. Zusammen mit der Wendelsteinhöhle, dem Grafenloch in Oberaudorf und der Tischoferhöhle im Kaisertal gehört die eindrucksvolle Schauhöhle bei Angath zu den inntaler unterwelten

Für Besucher ist die Hundalmhöhle im Winter generell nicht begehbar, aber auch im Sommer 2020 musste sie – ebenso wie die Wendelsteinhöhle – coronabedingt geschlossen bleiben. Bleibt zu hoffen, dass die beiden Schauhöhlen zur Wandersaison 2021 wieder öffnen dürfen.

Foto: Renate Tobitsch

Herbstliches Brannenburg

Der vergangene Sonntag, 25. Oktober lud aufgrund herrlichen Herbstwetters zu einem Spaziergang ein. Hier eine Aufnahme von Brannenburg am Fuß des Wendelsteins. Es zeigt den Wendelstein umrahmt von Soinwand, Hochsalwand, Lechnerköpfl und Breitenberg in wunderschönen Herbstfarben. Herzlichen Dank an Anton Aumüller für seinen Beitrag zum Wendelsteinbild des Tages 🙂 

Foto: Anton Aumüller

Heuberg

Am vergangenen Sonntag, 4. Oktober, wollte Anton Aumüller aus Brannenburg eigentlich mit dem Motorsegler rund um den Wendelstein fliegen. Leider verhüllten viele Wolken den Gipfel. Wie gut, dass das östliche Inntal und seine Berge hingegen in voller Sonne lagen. Hier ein Bild vom Vorbeiflug am Heuberg mit vielen Bergwanderern, im Hintergrund sieht man den Chiemsee.

Der Heuberg aus der Luft, fotografiert von Anton Aumüller am 4.10.20

Salamanderbesuch

Mittwoch morgens um 7.45 Uhr am Talbahnhof der Zahnradbahn in Brannenburg. Der Dienst hat noch gar nicht offiziell begonnen, trotzdem wartet schon der erste Gast am Bahnsteig 😉

Foto: T. Zaißerer

Einen noch größeren Alpensalamander gibt es übrigens an der Bedarfshaltestelle Aipl am Wanderweg zur Mitteralm zu bestaunen:

Foto: A. Mittermeier

Hochmoor am Wendelstein

Hochmoor Arzmoos

Rund um den Wendelstein gibt es eine Menge zu entdecken. Neben kleinen Seen (z.B. Aiplsee), Wasserfällen oder Höhlen gibt es in Arzmoos auch ein intaktes Hochmoor. Das Arzmoos ist ein beweidetes Trogtal, welches durch eine Talstufe in zwei Ebenen geteilt wird. Zwischen den beiden Talebenen befindet sich am Fuß des Jackelberges der ca. 30 Meter hohe Arzbach-Wasserfall.

Auf der oberen Talebene befindet sich das kleine, aber wunderschön Hochmoor. Auf den Torfmoosflächen ist der selten gewordene Sonnentau zu finden. Als Überlebenskünstler hat er sich an seinen mageren Standort angepasst und eine einzigartige Strategie entwickelt, lebenswichtige Nährstoffe zu bekommen. Die kleine fleischfressende Pflanze ernährt sich von kleinen Insekten, die durch vermeintliche Tautropfen an den Spitzen der Pflanzententakel angelockt werden. Allerdings ist das tropfenförmige Sekret klebrig, die Beute bleibt haften und wird von den fingerartigen Blatträndern eingerollt und verdaut.

Fotos: Claudia und Wolfgang Hinz