Heuberg

Am vergangenen Sonntag, 4. Oktober, wollte Anton Aumüller aus Brannenburg eigentlich mit dem Motorsegler rund um den Wendelstein fliegen. Leider verhüllten viele Wolken den Gipfel. Wie gut, dass das östliche Inntal und seine Berge hingegen in voller Sonne lagen. Hier ein Bild vom Vorbeiflug am Heuberg mit vielen Bergwanderern, im Hintergrund sieht man den Chiemsee.

Der Heuberg aus der Luft, fotografiert von Anton Aumüller am 4.10.20

Salamanderbesuch

Mittwoch morgens um 7.45 Uhr am Talbahnhof der Zahnradbahn in Brannenburg. Der Dienst hat noch gar nicht offiziell begonnen, trotzdem wartet schon der erste Gast am Bahnsteig 😉

Foto: T. Zaißerer

Feuersalamander leben typischerweise in größeren Laub- und Mischwaldgebieten mit naturnahen Bachläufen und sind vor allem bei Regenwetter und nachts aktiv.

Einen noch größeren Alpensalamander gibt es übrigens an der Bedarfshaltestelle Aipl am Wanderweg zur Mitteralm zu bestaunen:

Foto: A. Mittermeier

Hochmoor am Wendelstein

Hochmoor Arzmoos

Rund um den Wendelstein gibt es eine Menge zu entdecken. Neben kleinen Seen (z.B. Aiplsee), Wasserfällen oder Höhlen gibt es in Arzmoos auch ein intaktes Hochmoor. Das Arzmoos ist ein beweidetes Trogtal, welches durch eine Talstufe in zwei Ebenen geteilt wird. Zwischen den beiden Talebenen befindet sich am Fuß des Jackelberges der ca. 30 Meter hohe Arzbach-Wasserfall.

Auf der oberen Talebene befindet sich das kleine, aber wunderschön Hochmoor. Auf den Torfmoosflächen ist der selten gewordene Sonnentau zu finden. Als Überlebenskünstler hat er sich an seinen mageren Standort angepasst und eine einzigartige Strategie entwickelt, lebenswichtige Nährstoffe zu bekommen. Die kleine fleischfressende Pflanze ernährt sich von kleinen Insekten, die durch vermeintliche Tautropfen an den Spitzen der Pflanzententakel angelockt werden. Allerdings ist das tropfenförmige Sekret klebrig, die Beute bleibt haften und wird von den fingerartigen Blatträndern eingerollt und verdaut.

Fotos: Claudia und Wolfgang Hinz

Blick zum Breitenstein

Bald ist der herrliche Altweibersommer vorbei; zum kommenden Wochenende prognostizieren die Meteorologen den ersten Schnee am Wendelstein… Jetzt also noch schnell die (vorläufig) letzten schönen Wandertage am Wendelstein genießen, z.B. am Panoramaweg mit Blick auf den benachbarten Breitenstein.

Foto: C. Hinz

Themenwege am Wendelstein

Ab sofort ist der Wendelstein um fünf attraktive Wanderangebote reicher. Die offizielle Eröffnung der sog. „Wendelstein-Streifzüge“ findet am morgigen Freitag statt.

Für die Umsetzung der Themenwege Geologie, Kunst, Natur & Almwirtschaft, Wasser und Meditation und die landkreisübergreifende Zusammenarbeit erhielten die Gemeinden Brannenburg, Bayrischzell, Bad Feilnbach und Fischbachau sowie die Wendelsteinbahn gemeinsam 60 Prozent Fördermittel aus dem europäischen LEADER-Topf.

Hier gibt es mehr Infos und Bildergalerien zu den sog. „Wendelstein-Streifzügen“: https://www.wendelsteinbahn.de/wanderwege

Vsl. in der heutigen Abendschau ab 18.00 Uhr zeigt das Bayerische Fernsehen einen Beitrag über die neuen Themenwege am Wendelstein.

Geologie Rundweg am Wendelstein

Auch bei nicht so strahlendem Sonnenschein jederzeit eine Wanderung wert: Der neu inszenierte Geologie Rundweg am Wendelstein. Insgesamt acht Stationen gibt es entlang des Weges. Am hier gezeigten Standort z.B. wird das Thema Erosion erklärt und veranschaulicht. Ein an dieser Station zusätzlich angebrachtes Guckrohr lenkt den Blick nach Südwesten gezielt auf eine markante Schuttreisse.

Geologie Rundweg am Wendelstein. Foto: A. Mittermeier

Wendelstein-Männlein Weg

Am Wendelstein-Männlein-Weg. Foto: M. Grad

Dieses nette Mankei gibt es neuerdings u.a. zu entdecken auf dem sog. Wendelstein-Männlein-Gipfelsteig. Auf dem Bayrischzeller Themenweg geht es um die berühmte Sage von den Wendelstein-Männlein und deren Leben und Wirken am Berg. Auf insgesamt acht Stationen wird den Wanderern auf unterhaltsame Weise Wissenswertes zu Tieren und Pflanzen am Wendelstein sowie zur Almwirtschaft vermittelt.