Höhlenforscher begleitet durch die Wendelsteinhöhle

Werner Zagler ist Höhlenforscher. Darüber hinaus auch ausgebildeter Höhlenretter und hat schon des Öfteren neue Höhlen (-bereiche) entdeckt und erst begangen, u.a. auch in der Wendelsteinhöhle. Mit ihm können sich Interessierte am Samstag, 17. September 2022 wieder auf eine Entdeckungsreise in die Dunkelheit begeben und erfahren neben Wissenswertem zur Wendelsteinhöhle auch so einiges über die Abenteuer eines Höhlenforschers. Info und Anmeldung unter: https://www.wendelsteinbahn.de/hoehlenfuehrung-am-wendelstein

Foto: G. Keim. Das Archivbild entstand im April 2021 bei einer Fledermauszählung in der Wendelsteinhöhle.

Kunst am Fahrsilo

Die sicherlich längste Wendelsteinbahn der Welt befindet sich neuerdings in Großholzhausen 😉 Hier wurde ein Fahrsilo als Leinwand für ein Graffiti genutzt. Vielen Dank an Martina Schweizer für den Beitrag zum Wendelstein-Blog.

Mondscheinfahrt

Einen herrlichen Sommerabend samt nächtlicher Nostalgiefahrt und Buffet im Wendelsteinhaus erlebten die Teilnehmer der Mondscheinfahrt auf den Wendelstein am vergangenen Freitag. Helmut Unbehauen von der Wendelsteinbahn stellte diese wunderschönen Impressionen zur Verfügung. Wir sagen herzlichen Dank 🙂

Für die letzte Mondscheinfahrt des Jahres im Oktober sind noch Karten erhältlich: https://www.wendelsteinbahn.de/mondscheinfahrt-auf-den-wendelstein

Sommertag in Bayrischzell

Diese wunderschönen aktuellen Impressionen aus Bayrischzell ließ uns Markus Ostertag zukommen. Wer mit der Bayerischen Regiobahn anreist um anschließend den Wendelstein per Seilbahn zu erklimmen, steigt an der Haltestelle Osterhofen aus und kommt auf dem nur ca. 5-minütigen Fußmarsch zur Talstation an der herrlichen Kneippanlage vorbei.

Früh am Bockstein

Foto: Markus Ostertag

Mit einem morgendlichen Blick über die Bergstation des Bocksteinlifts am Wendelstein Richtung Lacherspitz starten wir in diesen Dienstag. Der Wetterbericht verspricht für die restliche Woche angenehmes Bergwetter. Unser Tipp: Früh aufstehen, zu Fuß auf den Wendelstein, knieschonend und zeitsparend zurück ins Tal per Seilbahn 🙂 https://www.wendelsteinbahn.de/berglaeuferticket

Foto: A. Mittermeier

Fast wie eine Modell-Eisenbahn

… wirkt hier die Zuggarnitur aus neuer Lok und alten Personenwagen der Wendelsteinbahn. Auf dem Motiv fährt der „Nostalgie-Express“ über die sog. Hohe Mauer, eins der wohl eindrucksvollsten Bauten entlang der Zahnradbahn-Trasse auf den Wendelstein. Heutzutage sind Modell-Eisenbahnen leider aus der Mode gekommen. Ältere Brannenburger erinnern sich, dass man früher sämtliches H0 Zubehör im Spielwarenladen von Anton Aumüller erwerben konnte. Das waren noch (schöne) Zeiten 🙂

Foto: P. Hofmann

Per ÖPNV auf den Wendelstein

Mit dem 9-Euro-Ticket geht es ab sofort besonders günstig in die Berge. Sehr praktisch liegt dabei die Haltestelle Osterhofen auf der Strecke München – Bayrischzell der Bayerischen Regiobahn. Von dort sind es nur wenige Schritte zur Talstation unserer Seilbahn. Wer kann, tut sicher gut daran, Wochenenden und Stoßzeiten zu meiden. Den Wendelstein kann man dabei auch bei wechselhaftem Wetter gut besuchen: Schutz vor einem kurzen Regenschauer bietet z.B. die von Natur aus überdachte Wendelsteinhöhle (Aktionstag am Pfingstmontag, 6.6.).

Wendelsteingipfel mit Seilbahn und BRB. Foto: Markus Ostertag

inntaler unterwelten

Kooperation wird fortgesetzt. Aktionstage 2022.

Brannenburg / Oberaudorf / Ebbs / Angerberg – Deutschlands höchstgelegene Schauhöhle am Wendelstein, das Grafenloch oberhalb des Luegsteinsees in Oberaudorf, die Tischoferhöhle im Kaisertal bei Ebbs und die Hundalm Eis- und Tropfsteinhöhle bei Angerberg: Seit rund einem Jahrzehnt präsentieren sich die vier spannenden Ausflugsziele in der Region gemeinsam als die „inntaler unterwelten“. In Oberaudorf wurde nun die Fortsetzung der bayerisch-tirolerischen Kooperation bekräftigt.

Hier arbeiten Bayern und Tirol erfolgreich zusammen: v.l. Alexandra Stürzl und Simone Mitterer (Gemeinde Ebbs), Teresa Funk (Touristinfo Oberaudorf), Florian Vogt (Wendelsteinbahn), Renate Tobitsch (Obfrau des Landesvereins für Höhlenkunde in Tirol) sowie Peter Hofmann, Höhlenforscher und Initiator der inntaler unterwelten. Foto: C. Steimle

„Vier einzigartige Naturjuwele in der nahen Umgebung – leider kaum bekannt“, bedauerte Höhlenforscher Peter Hofmann aus Brannenburg 2008 im Rahmen seiner Recherchen für einen Höhlenführer über das Inntal. Es dauerte daraufhin noch einige Jahre und Gesprächsrunden bis sich das Höhlen-Quartett auf Initiative von Hofmann zusammenfand. Um die Attraktivität der vier sehenswerten Höhlen spürbar und nachhaltig steigern zu können, beantragten die beteiligten Höhlenbetreiber – Wendelsteinbahn, die Gemeinden Oberaudorf und Ebbs sowie der Landesverein für Höhlenkunde in Tirol – gemeinsam Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und bekamen diese auch in Höhe von etwa EUR 340.000,– bewilligt. Ein Großteil wurde dabei in eine innovative LED-Beleuchtung sowie interaktive Stationen in der Wendelstein-Schauhöhle investiert. Der zweitgrößte Anteil ging an die Hundalmhöhle. Anlässlich des Auslaufens der so genannten Zweckbindungsfrist kamen die vier Partner nun in Oberaudorf zusammen, um die Fortsetzung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit auch nach der behördlich vorgeschriebenen Frist zu besiegeln. „Durch gemeinschaftliche Werbemaßnahmen soll unsere bayerisch-tirolerische Höhlenkooperation weiterhin Synergieeffekte schaffen und die Bekanntheit im jeweiligen Nachbargebiet sichern“, so Florian Vogt, Geschäftsführer der Wendelsteinbahn als ehemaliger Lead-Partner des Interreg-Projekts. Im Gegensatz zu den beiden frei zugänglichen Höhlen Grafenloch und Tischoferhöhle seien geführte Touren in der Wendelstein- sowie Hundalmhöhle während der Coronapandemie schwierig bis gar nicht möglich gewesen. Dies soll im diesjährigen internationalen Jahr der Höhlen und des Karstes gleich mit mehreren Aktionstagen und Sonderführungen nachgeholt werden. Infos und Termine unter www.unterwelten.com

Lokeinweihung

Neben ihrer „großen Schwester“ aus dem Jahr 1910 wartet die geschmückte Lok 5 auf ihre Segnung und offizielle Inbetriebnahme. Foto: F. Schindlbeck

Auf den Tag genau vor 110 Jahren fuhr die damals neu gebaute Zahnradbahn als Deutschlands erste Hochgebirgsbahn erstmals auf den Wendelstein. An eben diesem Datum soll heute Vormittag im Beisein von Ehrengästen aus Politik und Tourismus nun auch die neue Lok 5 der Wendelsteinbahn feierlich dem Verkehr übergeben werden. Wer auch einmal mit dem Nostalgie-Express (neue Lok + Personenwagen aus dem Jahr 1912) mitfahren möchte, hat z.B. am kommenden Vatertag, 26. Mai Gelegenheit dazu: https://www.wendelsteinbahn.de/nostalgie-express