Blick in die Gipfelkapelle

Innenansicht der Wendelinkapelle, Gipfelkapelle auf dem Wendelstein (1838 m). Die über 300 Jahre alte Kapelle ist das älteste Bauwerk auf dem Gipfel. Erbaut 1718 und renoviert 1990 mit Einweihung am 8. Juli 1990.

Blick in die Gipfelkapelle. Foto: Anton Aumüller

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Auf der Suche nach Neuland

Am vergangenen Wochenende waren erneut drei Höhlenforscher in der Wendelsteinhöhle, um abseits des rund 500 m langen Schauhöhlenteils eine mögliche Fortsetzung zu erkunden. Doch auch nach vier Stunden Steine beiseite räumen hat sich die enge Spalte als nicht „bekriechbar“ erwiesen. Nur das Wasser findet bei Regenfällen und während der Schneeschmelze seinen Weg durch diese enge Spalte.

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Bericht und Foto: Werner Zagler

Druck

Der Schauhöhlenteil der Wendelsteinhöhle ist grau dargestellt, die touristisch unerschlossenen Gänge in gelb.

 

Schöne Pfingsten

Wir wünschen allen Besuchern schöne Pfingstfeiertage!

Wem der Sinn nach einem Gottesdienst in der höchstgelegenen Kirche Deutschlands steht kann dies während der Sommersaison jeden Sonntag um 11.00 Uhr am Wendelstein erleben.

Unterwegs im Bauch des Wendelsteins

Sichtlich glücklich, stolz und zufrieden strahlen diese Teilnehmer der „Wendelstein inside“-Tour in die Kamera, nachdem sie unter fachkundiger Begleitung von Höhlenforscher Peter Hofmann (Bildmitte) die touristisch unerschlossenen Winkel der Wendelsteinhöhle erkundet haben. Fotos: Berthold und Elke Hauser

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Wendelstein inside Tour vom 1. Juni 2019

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Höhlenforscher Peter Hofmann auf der Suche nach Leben im Dunkel in der Wendelsteinhöhle

Gedicht zur Wendelinkapelle

Wendelinkapelle Abendrot

Foto: Claudia Hinz

D’Kapelle drobm am Wendlstoa
Gedicht von Sebastian Gerbl sen.

300 Jahr und am Anfang ganz alloa,
stehts drobm d’Kapa’in am Wendlstoa,
aus Bretta und mit Stoa erbaut,
Sie friedlich übas Land naus schaut
Ois Zeichen großer Frömmichkeit,
erbaut aus Dank von Bauersleut.

Bei Schweiß und Plag, so konn man song,
Hamms d’Bretta üban Berg nauf trong,
fürn Hl. Wendelin dem Schutzpatron
weil’s d’Rössa wieda gfundn ham.
’s war domoois g’wiss a harte Zeit,
koa Übafluss a so wie heit.

Hot Sturm und Wetta übawundn
bei Schnee und Regn, koa Schonung g’fundn.
Sie is‘ imma wieda hergricht worn, von Leut
nach Schaden durch den Zahn der Zeit.
Sie stehts jiatzt drobm, so fein und sauber
und fängt uns ei, mit seinem Zauber.
Als Zeichen gilts weitum bekannt,
ein Kleinod fürs ganz Bayernland.