Inversionswetterlage

Ab heute sind die Wendelsteinbahnen wegen der turnusmäßigen Revisionsarbeiten außer Betrieb. Die Seilbahn fährt vsl. ab 30.11. wieder, die Zahnradbahn erst ab 19.12.

Quasi zur Überbrückung hier zwei wunderbare Fotografien von Detlef Dehn, aufgenommen am 31.10. am Wendelstein, wo bei klassischer Inversionswetterlage ein besonders schönes Licht zum Fotografieren herrschte.

Panoramabild vom Wendelstein am 31.10.19. Foto: Detlef Dehn

Innenaufnahme Wendelsteinkirche am 31. 10.19. Foto: Detlef Dehn

Schnee aus dem letzten Winter

Am Wendelstein gibt es noch Schnee aus dem letzten Winter. Wo? In der Wendelsteinhöhle. Im hinteren Höhlenabschnitt herrscht eine Jahresmitteltemperatur von drei Grad Celsius. Unterhalb des natürlichen Höhlenausgangs ist die größte „Kältefalle“ und Schnee hält sich nicht selten den gesamten Sommer über. Auch den diesjährigen Jahrhundertsommer haben zwei größere Schneeflecken überlebt.

Fotos: Claudia Hinz

 

Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Höhlen- und Bergretter-Team

Foto: P. Hofmann. Rund 25 Höhlen- und Bergrettung beteiligten sich an der Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle.

Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Foto: P. Hofmann. Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Unter Federführung der Höhlenrettung Samerberg trafen sich am 8. September 2019 zahlreiche Rettungskräfte am Wendelstein, um einen Einsatz in der Wendelsteinhöhle zu üben. Mit dabei waren außerdem Fachkräfte der Höhlenrettungen München und Murnau sowie Mitglieder der Bergwachten Bayrischzell, Brannenburg und Bad Feilnbach. Trainiert wurde eine Rettung aus der so genannten Herzkammer, einem touristisch unerschlossenen Bereich in der Wendelsteinhöhle. Dorthin nämlich führt die anspruchsvolle „Wendelstein inside“-Tour, welche die Wendelsteinbahn in Zusammenarbeit mit fachkundigen Höhlenforschern vom Verein für Höhlenkunde in München in der Sommersaison regelmäßig für Interessierte anbietet.

Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Foto: P. Hofmann.

Durch enge Kluften und teils über kurze Kletterpassagen wurde der „Verunfallte“ ohne größere Probleme aus dem Bauch des Berges befreit. „Es hat alles gut geklappt“, zeigt sich Florian Vogt, Geschäftsführer der Wendelsteinbahn, beruhigt. Auch eine Rettungssimulation im viel begangenen Schauhöhlenteil der Wendelsteinhöhle sei absolviert und reibungslos in nur zehn Minuten gemeistert worden.

Mehr Infos zur Wendelsteinhöhle hier 

In Memoriam

Patrozinium am Wendelstein. Foto: Anton Aumüller

Am heutigen Sonntag, 25. August feiert das Wendelsteinkircherl Patrozinium. Das hier gezeigte Archivfoto stammt aus dem Jahr 2011 und wurde uns von Anton Aumüller zur Verfügung gestellt. In der Bildmitte ist Wendelstein-Mesner Peter Zaggl zu sehen, dem wir an dieser Stelle gedenken möchten. Über viele Jahre lang kümmerte sich Peter Zaggl unermüdlich und mit viel Herzblut um sämtliche Belange der Wendelsteinkirche. Er verstarb 2015.

Patrozinium am Wendelstein

Deutschlands höchstgelegene Kirche am Wendelstein

Seit 1890 werden am Wendelstein regelmäßig Gottesdienste gefeiert.

Am Sonntag, 25. August feiert Deutschlands höchstgelegene Kirche auf dem Wendelstein Patrozinium. Der Gottesdienst wird von Prälat Peter Neuhauser zelebriert und vom Brannenburger Kirchenchor sowie Bläsern musikalisch umrahmt. Beginn ist um 11.00 Uhr. Im Anschluss sorgt die Musikkapelle Brannenburg beim Frühschoppen auf der Bergterrasse vorm Wendelsteinhaus für Unterhaltung. Das Standkonzert ist kostenlos und findet nur bei schönem Wetter statt.