Interessanter Speicherfund

Ein paar interessante Aufnahmen und Skizzierungen aus der Bauzeit der Wendelsteinbahn (1910-12), sind neulich auf einem Speicher in Hamburg aufgetaucht. Einer der Männer auf dem 110 Jahre alten Gruppenbild kann dabei noch eindeutig identifiziert werden: Der Arbeiter links mit Weste und Kabeldraht hieß Emil Henke und war beim Bau der Zahnradbahn für die elektrische Installation mit verantwortlich, was zu jener Zeit ja bekanntlich im Bergbahnbau und auch generell noch etwas ganz Neues darstellte. Schön, dass sein Nachfahre Bernd Henke die Bilder nicht achtlos entsorgte, sondern sich die Mühe machte und sie der Wendelsteinbahn für das Unternehmensarchiv zukommen ließ!

Schneemankei

Eins der Mankei am Wendelstein hat es am Wochenende nicht rechtzeitig vorm ersten Schnee in den Bau geschafft 😉 Zum Ende der Wandersaison wird die Holzskulptur am Spielgelände aber noch von den Wendelsteinbahnern abgebaut, um sie vor Witterungsschäden zu schützen. Da die Revisionsarbeiten während des corona-bedingten Betriebsstillstands vorgezogen werden konnten verlängert die Zahnradbahn übrigens heuer ausnahmsweise die Saison und ist bis 29.11.20 in Betrieb.

Foto: G. Hanisch

Seltene Perspektive

Fotograf Thomas Kujat, unterwegs im Auftrag des Chiemgau Tourismusverbands auf der Suche nach den schönsten Urlaubsmotiven zwischen Predigtstuhl und Wendelstein, gewährt uns mit dieser Aufnahme eine seltene Perspektive.

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Foto: Chiemgau Tourismus e.V., Thomas Kujat

Das Bild entstand bereits 2018, als das Wendelsteinkircherl im Rahmen von Sanierungsarbeiten eingerüstet war und Kujat – noch dazu bei hervorragender Fernsicht – das Kirchendach erklimmen konnte.

„Endlich wieder Wendelstein“

Gleich am 30. Mai, dem lang ersehnten Wiedereröffnungstag der Zahnradbahn hat Detlef Dehn den Wendelstein besucht und lieferte uns die ersten Bilder. Herzlichen Dank!

Blick von der Aussichtskanzel „Gacher Blick“ zum Wendelsteinkircherl. Foto: D. Dehn

Aurikel und Enzian am Wendelsteingipfel. Foto: D. Dehn

Inversionswetterlage

Ab heute sind die Wendelsteinbahnen wegen der turnusmäßigen Revisionsarbeiten außer Betrieb. Die Seilbahn fährt vsl. ab 30.11. wieder, die Zahnradbahn erst ab 19.12.

Quasi zur Überbrückung hier zwei wunderbare Fotografien von Detlef Dehn, aufgenommen am 31.10. am Wendelstein, wo bei klassischer Inversionswetterlage ein besonders schönes Licht zum Fotografieren herrschte.

Panoramabild vom Wendelstein am 31.10.19. Foto: Detlef Dehn

Innenaufnahme Wendelsteinkirche am 31. 10.19. Foto: Detlef Dehn

Schnee aus dem letzten Winter

Am Wendelstein gibt es noch Schnee aus dem letzten Winter. Wo? In der Wendelsteinhöhle. Im hinteren Höhlenabschnitt herrscht eine Jahresmitteltemperatur von drei Grad Celsius. Unterhalb des natürlichen Höhlenausgangs ist die größte „Kältefalle“ und Schnee hält sich nicht selten den gesamten Sommer über. Auch den diesjährigen Jahrhundertsommer haben zwei größere Schneeflecken überlebt.

Fotos: Claudia Hinz

 

Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Höhlen- und Bergretter-Team

Foto: P. Hofmann. Rund 25 Höhlen- und Bergrettung beteiligten sich an der Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle.

Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Foto: P. Hofmann. Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Unter Federführung der Höhlenrettung Samerberg trafen sich am 8. September 2019 zahlreiche Rettungskräfte am Wendelstein, um einen Einsatz in der Wendelsteinhöhle zu üben. Mit dabei waren außerdem Fachkräfte der Höhlenrettungen München und Murnau sowie Mitglieder der Bergwachten Bayrischzell, Brannenburg und Bad Feilnbach. Trainiert wurde eine Rettung aus der so genannten Herzkammer, einem touristisch unerschlossenen Bereich in der Wendelsteinhöhle. Dorthin nämlich führt die anspruchsvolle „Wendelstein inside“-Tour, welche die Wendelsteinbahn in Zusammenarbeit mit fachkundigen Höhlenforschern vom Verein für Höhlenkunde in München in der Sommersaison regelmäßig für Interessierte anbietet.

Rettungsübung in der Wendelsteinhöhle

Foto: P. Hofmann.

Durch enge Kluften und teils über kurze Kletterpassagen wurde der „Verunfallte“ ohne größere Probleme aus dem Bauch des Berges befreit. „Es hat alles gut geklappt“, zeigt sich Florian Vogt, Geschäftsführer der Wendelsteinbahn, beruhigt. Auch eine Rettungssimulation im viel begangenen Schauhöhlenteil der Wendelsteinhöhle sei absolviert und reibungslos in nur zehn Minuten gemeistert worden.

Mehr Infos zur Wendelsteinhöhle hier 

In Memoriam

Patrozinium am Wendelstein. Foto: Anton Aumüller

Am heutigen Sonntag, 25. August feiert das Wendelsteinkircherl Patrozinium. Das hier gezeigte Archivfoto stammt aus dem Jahr 2011 und wurde uns von Anton Aumüller zur Verfügung gestellt. In der Bildmitte ist Wendelstein-Mesner Peter Zaggl zu sehen, dem wir an dieser Stelle gedenken möchten. Über viele Jahre lang kümmerte sich Peter Zaggl unermüdlich und mit viel Herzblut um sämtliche Belange der Wendelsteinkirche. Er verstarb 2015.