Gruß aus Tirol

Diesen Fotogruß aus Tirol schickte und Renate Tobitsch, Obfrau des Tiroler Höhlenvereins, um zu zeigen, „wie schön der Wendelstein von der Hundalm ausschaut“. Dort nämlich auf rund 1.500 m befindet sich die Hundalm Eis- und Tropfsteinhöhle. Zusammen mit der Wendelsteinhöhle, dem Grafenloch in Oberaudorf und der Tischoferhöhle im Kaisertal gehört die eindrucksvolle Schauhöhle bei Angath zu den inntaler unterwelten

Für Besucher ist die Hundalmhöhle im Winter generell nicht begehbar, aber auch im Sommer 2020 musste sie – ebenso wie die Wendelsteinhöhle – coronabedingt geschlossen bleiben. Bleibt zu hoffen, dass die beiden Schauhöhlen zur Wandersaison 2021 wieder öffnen dürfen.

Foto: Renate Tobitsch

Frostige Bergstation

Minus 6 Grad derzeit an der Bergstation. Diese aktuellen Impressionen ließ uns Markus Ostertag von der Wendelstein-Seilbahn heute Vormittag zukommen. Während des Lockdowns werden ausschließlich die Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks auf Abruf zu ihrem Arbeitsplatz auf dem Wendelstein befördert, da sie den Sendebetrieb rund um die Uhr aufrecht erhalten müssen. Und so kommen auch wir zumindest in den Genuss dieser eindrucksvollen Bilder!

Fotos: Markus Ostertag

Revisionsarbeiten (Fortsetzung)

Die Infrastruktur am Wendelstein mit teils über 100 Jahre alten Bauten ist naturgemäß extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Insbesondere auf der 7,6 km langen Zahnradbahn-Trasse mit sieben Tunnels, zehn Galerien (zum Schutz vor Lawinen und Steinschlag), 13 Brücken und zahlreichen Stützmauern bedarf es deshalb immer wieder Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen. An der sog. langen Holzgalerie wurden letztens die Holzabstützungen im Bereich der Betonfundamente durch Stahlstützen ersetzt.

Bei der Seilbahn in Osterhofen wurde neulich das sog. Gegenseil verkürzt und neu vergossen.

Revisionsarbeiten am Bockstein

Bei den Wendelsteinbahnen gibt es in Sachen Instandhaltung immer etwas zu tun. Am Bockstein wurde im Rahmen der Vorbereitungen auf die Skisaison letztens zum Beispiel der Schneefangzaun repariert und der Gummibelag an der Prellwand an der Bergstation des Bocksteinliftes erneuert.

Interessanter Speicherfund

Ein paar interessante Aufnahmen und Skizzierungen aus der Bauzeit der Wendelsteinbahn (1910-12), sind neulich auf einem Speicher in Hamburg aufgetaucht. Einer der Männer auf dem 110 Jahre alten Gruppenbild kann dabei noch eindeutig identifiziert werden: Der Arbeiter links mit Weste und Kabeldraht hieß Emil Henke und war beim Bau der Zahnradbahn für die elektrische Installation mit verantwortlich, was zu jener Zeit ja bekanntlich im Bergbahnbau und auch generell noch etwas ganz Neues darstellte. Schön, dass sein Nachfahre Bernd Henke die Bilder nicht achtlos entsorgte, sondern sich die Mühe machte und sie der Wendelsteinbahn für das Unternehmensarchiv zukommen ließ!

Schneemankei

Eins der Mankei am Wendelstein hat es am Wochenende nicht rechtzeitig vorm ersten Schnee in den Bau geschafft 😉 Zum Ende der Wandersaison wird die Holzskulptur am Spielgelände aber noch von den Wendelsteinbahnern abgebaut, um sie vor Witterungsschäden zu schützen. Da die Revisionsarbeiten während des corona-bedingten Betriebsstillstands vorgezogen werden konnten verlängert die Zahnradbahn übrigens heuer ausnahmsweise die Saison und ist bis 29.11.20 in Betrieb.

Foto: G. Hanisch

Seltene Perspektive

Fotograf Thomas Kujat, unterwegs im Auftrag des Chiemgau Tourismusverbands auf der Suche nach den schönsten Urlaubsmotiven zwischen Predigtstuhl und Wendelstein, gewährt uns mit dieser Aufnahme eine seltene Perspektive.

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Foto: Chiemgau Tourismus e.V., Thomas Kujat

Das Bild entstand bereits 2018, als das Wendelsteinkircherl im Rahmen von Sanierungsarbeiten eingerüstet war und Kujat – noch dazu bei hervorragender Fernsicht – das Kirchendach erklimmen konnte.

„Endlich wieder Wendelstein“

Gleich am 30. Mai, dem lang ersehnten Wiedereröffnungstag der Zahnradbahn hat Detlef Dehn den Wendelstein besucht und lieferte uns die ersten Bilder. Herzlichen Dank!

Blick von der Aussichtskanzel „Gacher Blick“ zum Wendelsteinkircherl. Foto: D. Dehn

Aurikel und Enzian am Wendelsteingipfel. Foto: D. Dehn