Morgenstimmung

Foto: Heinz-Jürgen Pezzer

Farbenfrohe Morgenstimmung mit eindeutigen Föhnmerkmalen. Wir beneiden Heinz-Jürgen Pezzer, der diesen besonderen Anblick am gestrigen Mittwoch kurz vor Sonnenaufgang live erleben durfte. Schön, dass er uns mit seinem Foto-Beitrag daran teilhaben lässt! Herzlichen Dank 🙂

Föhniger Herbsttag

Föhnwetter beschert uns heute einen teils windigen aber recht schönen Tag. Ideal für eine erholsame Bergwanderung. Auch der Gipfelweg am Wendelstein wurde von Mitarbeitern der Wendelsteinbahn zwischenzeitlich von Schnee und Eis befreit und ist seit gestern Mittag wieder begehbar.

Fotos: C. Hinz

Föhn

Ein Tief über dem westlichen Mittelmeer sorgte in den letzten Tagen für eine straffe Südströmung und Föhn. Während es auf der Alpensüdseite viel Regen gab, wurde auf der Nordseite in den bayrischen Tälern bis 25°C gemessen. Das Foto zeigt den herrlich klaren Föhnblick zum Wendelstein. Foto: Markus Ostertag

Seltsamer Vogel

Diesen seltsamen Wolkenvogel sichtete Ursula Kuchler am Abend des 16. August über dem Wilden Kaiser. Was ist das nur für einer?

Eigentlich handelt es sich hier um Föhnfische. Solche Föhnwolken, auch Lenticularis genannt, entstehen, wenn die Luft über den Bergen angehoben wird. Beim Überströmen der Berge kann es dabei zu kräftigen Luftturbulenzen kommen. Man kann es sich vielleicht besser vorstellen, wenn man gegen ein Blatt Papier bläst. Das Rauschen und Zischen, das man beim Blasen hört, ist die kleine Ausgabe der Turbulenzen am Bergkamm. Innerhalb solcher Schwingungen kann die Luft wieder hochgehoben und dabei erneut abgekühlt werden, so dass der in ihr noch enthaltene Restwasserdampf auskondensiert. Dabei entstehen die langen, schlanken, fischartigen Föhnwolken. In diesem Fall hat sich aber ein senkrechtes Wölkchen vor den Föhnfisch platziert und gibt ihm so den Anschein, als habe er Flügel 😉

Föhn

In den letzten Tagen sorgte Föhn nicht nur für warme Temperaturen, sondern Föhnwolken für atemberaubende Sonnenauf- und Untergänge. Einen dieser herrlichen Sonnenuntergänge konnte Michael Schmuck in Feldkirchen aufnehmen:

Solche Föhnwolken, auch Lenticularis genannt, entstehen, wenn die Luft über den Bergen angehoben wird. Beim Überströmen der Berge kann es dabei zu kräftigen Luftturbulenzen kommen. Man kann es sich vielleicht besser vorstellen, wenn man gegen ein Blatt Papier bläst. Das Rauschen und Zischen, das man beim Blasen hört, ist die kleine Ausgabe der Turbulenzen am Bergkamm. Innerhalb solcher Schwingungen kann die Luft wieder hochgehoben und dabei erneut abgekühlt werden, so dass der in ihr noch enthaltene Restwasserdampf auskondensiert. Dabei entstehen die langen, schlanken, fischartigen Föhnwolken. Der zerzauste und ausgefranste Rand erklärt sich aus ihrer Entstehungsweise. Bei Föhn sind sie auch bei starkem Wind ortsfest, d.h. die Luft strömt durch die Wolke hindurch.