Lawinensprengungen am Wendelstein

Wer in Brannenburg wohnt kennt ihn, den dumpfen Rumms, wenn am Wendelstein Lawinen gesprengt werden. Der in den letzten Tagen gefallene Neuschnee brachte es mit sich, dass gestern Vormittag gleich mehrmals gezündet wurde, um die Schneemengen kontrolliert abgehen zu lassen.

Foto aus dem Archiv der Wendelsteinbahn GmbH

Schneeverwehungen

Foto links Januar 2021: M. Ostertag; Foto rechts Januar 2019: F. Obermair

Schnee und Sturm sorgen am Wendelstein oft für meterhohe Schneeverwehungen. Hier am Eingang zum Bergbahnhof der Zahnradbahn. Das Bild links ist von heute. Zum Vergleich das Bild rechts, welches die Situation im sehr schneereichen Januar 2019 zeigt.

Gruß aus Tirol

Diesen Fotogruß aus Tirol schickte und Renate Tobitsch, Obfrau des Tiroler Höhlenvereins, um zu zeigen, „wie schön der Wendelstein von der Hundalm ausschaut“. Dort nämlich auf rund 1.500 m befindet sich die Hundalm Eis- und Tropfsteinhöhle. Zusammen mit der Wendelsteinhöhle, dem Grafenloch in Oberaudorf und der Tischoferhöhle im Kaisertal gehört die eindrucksvolle Schauhöhle bei Angath zu den inntaler unterwelten

Für Besucher ist die Hundalmhöhle im Winter generell nicht begehbar, aber auch im Sommer 2020 musste sie – ebenso wie die Wendelsteinhöhle – coronabedingt geschlossen bleiben. Bleibt zu hoffen, dass die beiden Schauhöhlen zur Wandersaison 2021 wieder öffnen dürfen.

Foto: Renate Tobitsch

Morgenrot

Letzte Woche konnte Michael Schmuck dieses wundervolle Morgenrot von Feldkirchen Westerham aufnehmen. „Da ham die Engerl wohl noch mal den Ofen angeworfen und Platzerl gebacken. Die aufziehenden Regenwolken und Niederschlagsschleier boten mal wieder ein besonders schönes Farbenspiel am Alpenrand.“