In Memoriam

Patrozinium am Wendelstein. Foto: Anton Aumüller

Am heutigen Sonntag, 25. August feiert das Wendelsteinkircherl Patrozinium. Das hier gezeigte Archivfoto stammt aus dem Jahr 2011 und wurde uns von Anton Aumüller zur Verfügung gestellt. In der Bildmitte ist Wendelstein-Mesner Peter Zaggl zu sehen, dem wir an dieser Stelle gedenken möchten. Über viele Jahre lang kümmerte sich Peter Zaggl unermüdlich und mit viel Herzblut um sämtliche Belange der Wendelsteinkirche. Er verstarb 2015.

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Purpurlichter durch Waldbrände

Purpurlicht nach Sonnenuntergang. Quelle: foto-webcam.eu

Den ganzen Sommer über waren sie immer wieder zu sehen und zur Zeit sind sie wieder besonders intensiv: Purpurlichter.

Im Gegensatz zu Morgen- oder Abendrot an Wolken ist Purpurlicht als zarter purpurfarbener Lichtschein bei wolkenlosen klaren Himmel zu sehen. Wenn die Sonne 2 bis 6° unter dem Horizont steht, wird das Sonnenlicht von kleinsten Staubpartikeln in der Stratosphäre gestreut. Je mehr dieser Aerosole vorhanden sind, desto intensiver ist das Purpurlicht. Zudem dienen sie als Leinwand, um darauf Schatten weit entfernter Berge oder Wolken strahlenartig abzubinden.

In diesem Sommer setzten leider zahlreiche Waldbrände vor allem in Kanada und Sibirien Aerosole frei, die sich seitdem über die gesamten Nordhemisphäre verbreiten. Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass diese lange erhalten bleiben können und es noch Wochen nach den Waldbränden zu ungewöhnlich intensiven Purpurlichtern kommen kann.

Patrozinium am Wendelstein

Deutschlands höchstgelegene Kirche am Wendelstein

Seit 1890 werden am Wendelstein regelmäßig Gottesdienste gefeiert.

Am Sonntag, 25. August feiert Deutschlands höchstgelegene Kirche auf dem Wendelstein Patrozinium. Der Gottesdienst wird von Prälat Peter Neuhauser zelebriert und vom Brannenburger Kirchenchor sowie Bläsern musikalisch umrahmt. Beginn ist um 11.00 Uhr. Im Anschluss sorgt die Musikkapelle Brannenburg beim Frühschoppen auf der Bergterrasse vorm Wendelsteinhaus für Unterhaltung. Das Standkonzert ist kostenlos und findet nur bei schönem Wetter statt.

Seltsamer Vogel

Diesen seltsamen Wolkenvogel sichtete Ursula Kuchler am Abend des 16. August über dem Wilden Kaiser. Was ist das nur für einer?

Eigentlich handelt es sich hier um Föhnfische. Solche Föhnwolken, auch Lenticularis genannt, entstehen, wenn die Luft über den Bergen angehoben wird. Beim Überströmen der Berge kann es dabei zu kräftigen Luftturbulenzen kommen. Man kann es sich vielleicht besser vorstellen, wenn man gegen ein Blatt Papier bläst. Das Rauschen und Zischen, das man beim Blasen hört, ist die kleine Ausgabe der Turbulenzen am Bergkamm. Innerhalb solcher Schwingungen kann die Luft wieder hochgehoben und dabei erneut abgekühlt werden, so dass der in ihr noch enthaltene Restwasserdampf auskondensiert. Dabei entstehen die langen, schlanken, fischartigen Föhnwolken. In diesem Fall hat sich aber ein senkrechtes Wölkchen vor den Föhnfisch platziert und gibt ihm so den Anschein, als habe er Flügel 😉