Rettungskräfte trainieren Großeinsatz

Anfang Mai trafen sich zahlreiche Rettungskräfte am Talbahnhof der Wendelstein-Zahnradbahn in Brannenburg, um den Ernstfall zu proben. Die Bergwacht Brannenburg beteiligte sich mit rund 25 Personen, die Feuerwehren Degerndorf mit Jugendfeuerwehr, Brannenburg und Großbrannenberg rückten mit rund 70 Personen an. Außerdem vor Ort: Kreisbrandmeister Joachim Buchmann, Brannenburgs Erster Bürgermeister Matthias Jokisch sowie Zweiter Bürgermeister Florian Hörhammer und vier Triebfahrzeugführer der Wendelsteinbahn. Simuliert wurden eine Bergung von Fahrgästen aus einem liegengebliebenen Triebfahrzeug und die damit verbundene Abarbeitung der Verladelisten von Einsatzmaterial der Feuerwehren in die Triebfahrzeuge. Auch der Einsatz eines Löschzuges mit Lok und Güterwagen sowie der Transport einer Kleinlöschanlage mit dem Triebwagen wurden geprobt.

Bericht und Fotos: Florian Obermair, Bahnmeister Wendelsteinbahn GmbH

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Wendelstein-Ringlinie

Ab kommenden Samstag, 18. Mai umrunden sie wieder unseren geliebten Hausberg – die beiden komfortablen Busse der Wendelstein-Ringlinie. Sie verbinden dabei nicht nur die beiden Talstationen der Wendelsteinbahnen in Brannenburg und Bayrischzell miteinander, sondern auch die beiden Landkreise Rosenheim und Miesbach. Die vielen Haltestellen und Anbindungsmöglichkeiten, z.B. auch nach Bad Aibling oder zur Bayerischen Oberlandbahn lassen zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten und Wandervarianten zu. Ob Bauernhaus-Museum oder Cafe Winklstüberl, eine aufregende Sause mit dem Oberaudorfer Flieger oder die klassische Wendelstein-Überschreitung, in Kombination mit den Bergbahnen oder zu Fuß – alles ist möglich mit der Wendelstein-Bus-Ringlinie!

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Die Wendelstein-Bus-Ringlinie in Fischbachau. Foto: P. Zangerl

Mehr Infos zum Fahrplan und zu Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke unter https://www.wendelstein-ringlinie.de/4-fahrplan/fahrplan-sommer.htm

Abschied vom Winter

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Ein letzter Schneemann verabschiedet den Winter. Foto: Claudia Hinz

Mit der heutigen Kalten Sophie verabschieden sich nicht nur die Eisheiligen, sondern hoffentlich auch endgültig der Winter. Denn so langsam wollen auch am Berg endlich die Frühlingsblumen blühen und die Wandersaison einleiten. Petrus gibt sich auf jeden Fall Mühe und lässt die Gipfeltemperaturen bis zum Wochenende auf über 10 Grad ansteigen. Und sollten die Vorhersagemodelle recht behalten, wird das bis zum Monatsende – wenn auch ab kommender Woche wieder etwas wechselhafter – so bleiben.

Mammatuswolken

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Abziehende Gewitterwolke über dem Wendelstein. Foto: Michael Schmuck

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Tief hängende Mammatuswolke auf der Rückseite eines Gewitters. Foto: Volker Eschenbach

Am Donnerstag zog am Alpenrand eine mächtige Gewitterfront entlang. Auf deren Rückseite waren verbreitet sogenannte Mammatuswolken zu sehen.

Mammatus (Mamma=lateinisch für Brust) sind beutelartige, nach unten hängende Wolken, die manchmal an der Rückseite von kräftigen Schauer- oder Gewitterwolken (Cumulonimbus) auftreten. Sie sind seit ungefähr 100 Jahren Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung. Osthoff machte bereits 1906 statistische Aussagen über das Auftreten von Mammatus. Danach treten sie im Sommer zehnmal häufiger auf als im Winter.

Mammaten sind aber leider noch recht wenig erforschte Wetterphänomene. Zu ihrer Entstehung gibt es verschiedene Theorien, die jeweils nicht bewiesen sind. So könnten absinkende Kaltluftblasen oder Abwinde innerhalb des vereisten Ambosses der Wolke ebenso zu ihrer Entstehung führen, wie Verdunstungsvorgänge, wodurch die Luftschicht unter der Wolke abgekühlt und labilisiert wird.

Auf jeden Fall sind sie wunderschön anzusehen, wie auch das unten stehende Video von Volker Eschenbach beweist. Vor allem, wenn sie in der kühleren Jahreszeit recht tief hängen und dadurch noch größer erscheinen.

Und da sie nach unseren Mamas benannt sind, wünschen wir ihnen hiermit einen schönen Muttertag 🙂