Der Winter ist da

Drohnenaufnahme vom verschneiten Wendelsteingipfel Anfang November 2019.

Foto: M. Ostertag

Inversionswetterlage

Ab heute sind die Wendelsteinbahnen wegen der turnusmäßigen Revisionsarbeiten außer Betrieb. Die Seilbahn fährt vsl. ab 30.11. wieder, die Zahnradbahn erst ab 19.12.

Quasi zur Überbrückung hier zwei wunderbare Fotografien von Detlef Dehn, aufgenommen am 31.10. am Wendelstein, wo bei klassischer Inversionswetterlage ein besonders schönes Licht zum Fotografieren herrschte.

Panoramabild vom Wendelstein am 31.10.19. Foto: Detlef Dehn

Innenaufnahme Wendelsteinkirche am 31. 10.19. Foto: Detlef Dehn

Kunst an der Kesselgalerie

Foto: Markus Ostertag

„Eine dezentrale Belebung der Bretterwand durch einen angedeuteten Tatzlwurm, der erst aus größerem Abstand erkennbar ist…“, so die Idee von Künstler Rainer Tiplt aus Brannenburg. Im Auftrag der Gemeinde am Fuße des Wendelsteins entwickelte er zusammen mit weiteren Mitgliedern der Neuen Künstlerkolonie Brannenburg ein Konzept für einen der fünf geplanten Themenwege am Wendelstein. Entlang des Wanderweges vom Talbahnhof der Wendelstein-Zahnradbahn über die Mitteralm bis zur Bergstation am Wendelstein begegnen dem Wanderer unter dem Motto „Kunst“ Skulpturen und teils bespielbare Objekte, aber auch einzigartige Sitzgelegenheiten und Raststationen wurden im Zuge des EU-geförderten LEADER-Projekts geschaffen. Aus Bayrischzell, Bad Feilnbach und Fischbachau sowie am Wendelsteingipfel selbst entstehen im kommenden Jahr unter dem Namen „Wendelstein-Streifzüge“ weitere Themenwege und sollen das Wandern am Wendelstein künftig noch attraktiver machen.

Energieschub

Rund 5.000 Stromkunden beliefert die Wendelsteinbahn als örtlicher Energieversorger mit elektrischer Energie. Ein selbstverständlicher Alltagsbetrieb. Doch auch für den außergewöhnlichen Bedarf an Strom steht die Wendelsteinbahn wenn nötig zur Seite:

So z.B. für das Brannenburger Unternehmen Muhr, wo man derzeit eine Rechenreinigungsmaschine für ein Wasserkraftwerk in Brasilien baut. Für so ein gewaltiges Projekt reicht der normale Stromanschluss nicht mehr aus, so dass die Kollegen vom Netzbetrieb der Wendelsteinbahn neulich mit einem 470 kVA Aggregat aushalfen.

Muhr