Starker Einsatz für Bergwanderer

Wind, Sonne, Frost – im hochalpinen Gelände ist die Witterung oft extrem und verursacht massive Schäden auf den Wanderwegen. In einem Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Bayrischzell und der Wendelsteinbahn wurden diese nun unter großem Aufwand beseitigt. Die Wendelsteinbahn sorgte für den Transport des Baumaterials. Auch ein Hubschrauber kam bei den Sanierungsarbeiten zum Einsatz, um schwerere Teile zur Baustelle zu liefern. Die handwerklichen Arbeiten übernahmen je zwei Arbeiter der Bergbahn sowie der Gemeinde. Fotos: F. Obermair

Gleishang am 5. Februar 2020

So sah der Gleishang am Wendelstein oberhalb der Mitteralm gestern aus.

Foto: F. Obermair. Gleishang am Wendelstein, fotografiert am 5.2.20

Unter diesen Bedingungen ist an Skibetrieb am Wendelstein derzeit leider noch immer nicht zu denken. Bis oberhalb 1.400 m hatte es nur geregnet. Für Irritation sorgt dabei aktuell die Messstation am Soin, welche eine Schneehöhe von über einem Meter meldet: https://www.lawinenwarndienst-bayern.de/res/daten_meldungen/messdaten/messstation.php?rid=16

Zustande kommt dieser Messwert durch vom starken Wind verfrachteten Schnee. Wendelsteinkennern ist dieses Phänomen bekannt.

Erinnerung: Januar 2019

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Im Januar 2019 versank der Wendelsteingipfel quasi im Schnee. Foto: Markus Ostertag.

Nachfolgende Bildergalerie erinnert uns an den schneereichen Januar 2019. Wochenlang waren die Mitarbeiter der Wendelsteinbahn damit beschäftigt, die Zahnradbahn-Trasse freizuschaufeln. Im letzten Jahr mussten Wintersportfreunde aufgrund der gewaltigen Schneemassen bis Ende Januar auf die Eröffnung des Skibetriebs warten. Geduld ist auch heuer gefordert: Der Januar 2020 präsentiert sich bisher jedoch mit viel zu wenig Schnee und zu milden Temperaturen. (Fotos: Obermair)

Rettungskräfte trainieren Großeinsatz

Anfang Mai trafen sich zahlreiche Rettungskräfte am Talbahnhof der Wendelstein-Zahnradbahn in Brannenburg, um den Ernstfall zu proben. Die Bergwacht Brannenburg beteiligte sich mit rund 25 Personen, die Feuerwehren Degerndorf mit Jugendfeuerwehr, Brannenburg und Großbrannenberg rückten mit rund 70 Personen an. Außerdem vor Ort: Kreisbrandmeister Joachim Buchmann, Brannenburgs Erster Bürgermeister Matthias Jokisch sowie Zweiter Bürgermeister Florian Hörhammer und vier Triebfahrzeugführer der Wendelsteinbahn. Simuliert wurden eine Bergung von Fahrgästen aus einem liegengebliebenen Triebfahrzeug und die damit verbundene Abarbeitung der Verladelisten von Einsatzmaterial der Feuerwehren in die Triebfahrzeuge. Auch der Einsatz eines Löschzuges mit Lok und Güterwagen sowie der Transport einer Kleinlöschanlage mit dem Triebwagen wurden geprobt.

Bericht und Fotos: Florian Obermair, Bahnmeister Wendelsteinbahn GmbH

Kesselgalerie

Gestern erreichte der Schaufeltrupp der Wendelstein-Zahnradbahn die Kesselgalerie. Auch dort hat sich eine ungeheure Menge Schnee verfrachtet. Vom Bergbahnhof auf 1.723 m trennen sie nach Freilegung derselben noch der Hotelhang und zwei Tunnels. Foto: Obermair

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Und so sah der Wendelsteiner Kessel gestern von oben aus. Von der Kesselgalerie und der Bahntrasse ist noch nicht viel zu sehen. Foto: Ostertag

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Schneemassen am Wendelstein

Dieses Foto, gestern aufgenommen aus dem Hubschrauber, zeigt die nach wie vor gewaltigen Schneemassen am Wendelstein. Hier im Bereich Hotelhang und die unter dicken Schneewachten verschwundene Kesselgalerie und Bahntrasse. An Skibetrieb ist in den nächsten Tagen nicht zu denken. Auch bei der Seilbahn ist bis auf weiteres keine öffentliche Fahrgastbeförderung möglich.

Foto: Obermair

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