Wendelstein von Feilnbach

Foto: G. Mayer

Die letzten Tage waren recht verregnet. Die Wiesen und Bäume in Bad Feilnbach am Fuße des Wendelsteins zeigen sattes Grün mit einem Hauch von Herbst. Geknipst beim Spaziergang am Freitagabend am „Biberweg“ beim Klärwerk in Bad Feilnbach. Vielen Dank an Gabriele Mayer für ihren Beitrag zum Wendelsteinblog.

Sommertag in Bayrischzell

Diese wunderschönen aktuellen Impressionen aus Bayrischzell ließ uns Markus Ostertag zukommen. Wer mit der Bayerischen Regiobahn anreist um anschließend den Wendelstein per Seilbahn zu erklimmen, steigt an der Haltestelle Osterhofen aus und kommt auf dem nur ca. 5-minütigen Fußmarsch zur Talstation an der herrlichen Kneippanlage vorbei.

Supermond

Quelle: https://www.foto-webcam.eu/webcam/wendelstein-ost/2022/06/14/2200

Hinter dem Wilden Kaiser ging gestern der Vollmond auf. Leider war der sog. Supermond teils von Schleierwolken verdeckt. Als Supermond wird er bezeichnet, weil er sich aktuell im bzw. nahe beim erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn um die Erde befindet. Dadurch wirkt er heller und größer als üblich. Der Unterschied vom erdfernsten zum erdnächsten Mond entspricht etwa dem Verhältnis eines 1€ zu einem 2€-Stücks. Und so eindrucksvoll sah das von Bad Endorf aus:

Quelle: https://www.foto-webcam.eu/webcam/bad-endorf/2022/06/15/0510

Per ÖPNV auf den Wendelstein

Mit dem 9-Euro-Ticket geht es ab sofort besonders günstig in die Berge. Sehr praktisch liegt dabei die Haltestelle Osterhofen auf der Strecke München – Bayrischzell der Bayerischen Regiobahn. Von dort sind es nur wenige Schritte zur Talstation unserer Seilbahn. Wer kann, tut sicher gut daran, Wochenenden und Stoßzeiten zu meiden. Den Wendelstein kann man dabei auch bei wechselhaftem Wetter gut besuchen: Schutz vor einem kurzen Regenschauer bietet z.B. die von Natur aus überdachte Wendelsteinhöhle (Aktionstag am Pfingstmontag, 6.6.).

Wendelsteingipfel mit Seilbahn und BRB. Foto: Markus Ostertag

Vor / nach dem Gewitter

„90 km/h Wind im Tal und 26l Regen pro m² in 9 Stunden. Dazu Hagel mit etwa 7 mm Durchmesser und 398 Blitze in einer halben Stunde“, so beschreibt Markus Ostertag das heftige Wetterereignis rund um den Wendelstein, das sich bereits vergangene Woche am Abend des 20. Mai ereignete. Auch die Wendelstein-Webcams erwischten ein paar Blitzaufnahmen:

inntaler unterwelten

Kooperation wird fortgesetzt. Aktionstage 2022.

Brannenburg / Oberaudorf / Ebbs / Angerberg – Deutschlands höchstgelegene Schauhöhle am Wendelstein, das Grafenloch oberhalb des Luegsteinsees in Oberaudorf, die Tischoferhöhle im Kaisertal bei Ebbs und die Hundalm Eis- und Tropfsteinhöhle bei Angerberg: Seit rund einem Jahrzehnt präsentieren sich die vier spannenden Ausflugsziele in der Region gemeinsam als die „inntaler unterwelten“. In Oberaudorf wurde nun die Fortsetzung der bayerisch-tirolerischen Kooperation bekräftigt.

Hier arbeiten Bayern und Tirol erfolgreich zusammen: v.l. Alexandra Stürzl und Simone Mitterer (Gemeinde Ebbs), Teresa Funk (Touristinfo Oberaudorf), Florian Vogt (Wendelsteinbahn), Renate Tobitsch (Obfrau des Landesvereins für Höhlenkunde in Tirol) sowie Peter Hofmann, Höhlenforscher und Initiator der inntaler unterwelten. Foto: C. Steimle

„Vier einzigartige Naturjuwele in der nahen Umgebung – leider kaum bekannt“, bedauerte Höhlenforscher Peter Hofmann aus Brannenburg 2008 im Rahmen seiner Recherchen für einen Höhlenführer über das Inntal. Es dauerte daraufhin noch einige Jahre und Gesprächsrunden bis sich das Höhlen-Quartett auf Initiative von Hofmann zusammenfand. Um die Attraktivität der vier sehenswerten Höhlen spürbar und nachhaltig steigern zu können, beantragten die beteiligten Höhlenbetreiber – Wendelsteinbahn, die Gemeinden Oberaudorf und Ebbs sowie der Landesverein für Höhlenkunde in Tirol – gemeinsam Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und bekamen diese auch in Höhe von etwa EUR 340.000,– bewilligt. Ein Großteil wurde dabei in eine innovative LED-Beleuchtung sowie interaktive Stationen in der Wendelstein-Schauhöhle investiert. Der zweitgrößte Anteil ging an die Hundalmhöhle. Anlässlich des Auslaufens der so genannten Zweckbindungsfrist kamen die vier Partner nun in Oberaudorf zusammen, um die Fortsetzung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit auch nach der behördlich vorgeschriebenen Frist zu besiegeln. „Durch gemeinschaftliche Werbemaßnahmen soll unsere bayerisch-tirolerische Höhlenkooperation weiterhin Synergieeffekte schaffen und die Bekanntheit im jeweiligen Nachbargebiet sichern“, so Florian Vogt, Geschäftsführer der Wendelsteinbahn als ehemaliger Lead-Partner des Interreg-Projekts. Im Gegensatz zu den beiden frei zugänglichen Höhlen Grafenloch und Tischoferhöhle seien geführte Touren in der Wendelstein- sowie Hundalmhöhle während der Coronapandemie schwierig bis gar nicht möglich gewesen. Dies soll im diesjährigen internationalen Jahr der Höhlen und des Karstes gleich mit mehreren Aktionstagen und Sonderführungen nachgeholt werden. Infos und Termine unter www.unterwelten.com