Seltsamer Vogel

Diesen seltsamen Wolkenvogel sichtete Ursula Kuchler am Abend des 16. August über dem Wilden Kaiser. Was ist das nur für einer?

Eigentlich handelt es sich hier um Föhnfische. Solche Föhnwolken, auch Lenticularis genannt, entstehen, wenn die Luft über den Bergen angehoben wird. Beim Überströmen der Berge kann es dabei zu kräftigen Luftturbulenzen kommen. Man kann es sich vielleicht besser vorstellen, wenn man gegen ein Blatt Papier bläst. Das Rauschen und Zischen, das man beim Blasen hört, ist die kleine Ausgabe der Turbulenzen am Bergkamm. Innerhalb solcher Schwingungen kann die Luft wieder hochgehoben und dabei erneut abgekühlt werden, so dass der in ihr noch enthaltene Restwasserdampf auskondensiert. Dabei entstehen die langen, schlanken, fischartigen Föhnwolken. In diesem Fall hat sich aber ein senkrechtes Wölkchen vor den Föhnfisch platziert und gibt ihm so den Anschein, als habe er Flügel 😉

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Blick in die Gipfelkapelle

Innenansicht der Wendelinkapelle, Gipfelkapelle auf dem Wendelstein (1838 m). Die über 300 Jahre alte Kapelle ist das älteste Bauwerk auf dem Gipfel. Erbaut 1718 und renoviert 1990 mit Einweihung am 8. Juli 1990.

Blick in die Gipfelkapelle. Foto: Anton Aumüller

Letzter Schnee auf dem Wendelstein

In der letzten Woche wurde der bisherige Hitzerekord von 40,3 Grad, gemessen im unterfränkischen Kitzingen im Jahr 2015, gleich mehrfach gebrochen. Lingen im Landkreis Emsland im Westen von Niedersachsen registrierte unglaubliche 42,6°C!

Im Landkreis Rosenheim war es mit „nur“ 34°C nicht ganz so heiß. Noch besser dran waren aber all jene, die den Tag auf dem Wendelstein verbrachten. Mit 26°C war es dort nicht nur herrlich kühl, sondern oben liegt, gut versteckt in einer Senke hinter dem Wendelstein-Hotel, sogar noch ein Schneerest aus dem letzten Winter. 🙂

Schneerest aus dem letzten Winter. Foto: Claudia Hinz

Eindrücke vom Esbrassivo-Konzert am Wendelstein

Gestern fand das beliebte und lange vorher ausverkaufte Konzert der sechs feschen Musiker von Esbrassivo statt. Während sich am Wendelstein stimmungsvoll die Sonne verabschiedete, unterhielt die Band mit klassischen Klängen, alpenländischer Volksmusik und bekannten Filmmelodien sowie humorvoll eingestreuten Anekdoten und Showeinlagen. Bei James Bond Musik wurde es auch beim Wetter spannend, denn im Leitzachtal zog gleichzeitig ein gewittriger Schauer entlang und untermalte die Musik mit dramatischer Kulisse. Nach mehreren Zugaben wurde die Band mit tosendem und donnernden Applaus drinnen und draußen verabschiedet.