Halos über den Chiemgauer Alpen

Halophänomen über den Chiemgauer Alpen. Foto: Volker Eschenbach

Zwischen zwei Hochdruckgebieten mit viel Sonne haben sich heute ein paar Wolken ins Wettergeschen eingeschmuggelt. Bereits in der Nacht waren hohe Cirrostratuswolken aufgezogen. Diese bestehen aus kleinsten Eiskristallen und wenn diese optimal ausgebildet sind, kann sich das Licht darin zu unterschiedlichen Lichtkreisen und -flecken am Himmel brechen oder spiegeln. Von diesen so genannten Halos sind circa 50 verschiedene Arten bekannt, von denen die meisten auf dieser Seite vorgestellt werden. Treten 5 Haloarten gleichzeitig auf, spricht man von einem Halophänomen.

Mindestens 6 Haloarten konnte heute Vormittag Volker Eschenbach über den Chiemgauer Alpen beobachten und im Bild festhalten. Neben dem 22°-Ring sind noch beide Nebensonnen vorhanden, durch die der Horizontalkreis verläuft. Zudem noch oberer Berührungsbogen, in welchem ein Parrybogen gebettet ist und die auf dem Bild nur schwach erkennbaren beidseitigen Infralateralbögen. Solch ein Halophänomen kann man nur wenige Male im Jahr beobachten und es ist immer wieder phantastisch anzuschauen.

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