Sternschnuppen auf dem Wendelstein

Der August ist für seine Sternschnuppen bekannt. Bis zum zum 24. August 2020 war unter anderem der Sternschnuppenstrom der Perseiden aktiv, der sein Maximum in der Nacht vom 12. auf 13. August erreichte. Franz Weise nutzte diese fast klare Nacht, um die Perseiden und den Sternenhimmel auf dem Wendelstein zu beobachten und konnte nachfolgende Fotos und ein Zeitraffer machen, welches aus ungefähr 600 Einzelbildern besteht und in einem Zeitraum von insgesamt vier Stunden entstanden ist.

Fotos und Video: Franz Weise

Ein Meteorstrom entsteht, wenn die Erde bei der Sonnenumrundung eine Kometenbahn kreuzt. Auf dieser befinden sich Staub von Gesteinsstücken und sonstigen kleinen Partikeln, die der Komet vor allem in Sonnennähe verliert. Sie verteilen sich im Laufe der Jahrtausende über die gesamte Bahn des Kometen, weshalb ein Meteorstrom meist jährlich an der Stelle wiederkehrt, wo die Erde den Bereich dieser Materiewolke durchquert.

Der Grund für den Meteorstrom der Perseiden ist der Komet 109P/Swift-Tuttle, dessen Staubpartikel mit hoher Geschwindigkeit in die Atmosphäre der Erde eintreten und die Luftmoleküle zum Leuchten bringen. Der Radiant dieses Meteorstroms liegt im Sternbild des Perseus, mitten im Band der Milchstraße.

Die Perseiden sind zwar der bekannteste, aber nicht der aktivste Meteorstrom. Bei den Geminiden Mitte Dezember und den Quadrantiden Anfang Januar können mitunter noch mehr Sternschnuppen pro Stunde beobachtet werden, jedoch sind die Nächte dann bei weitem nicht mehr so lauschig wie im Sommer.

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