Föhn

In den letzten Tagen sorgte Föhn nicht nur für warme Temperaturen, sondern Föhnwolken für atemberaubende Sonnenauf- und Untergänge. Einen dieser herrlichen Sonnenuntergänge konnte Michael Schmuck in Feldkirchen aufnehmen:

Solche Föhnwolken, auch Lenticularis genannt, entstehen, wenn die Luft über den Bergen angehoben wird. Beim Überströmen der Berge kann es dabei zu kräftigen Luftturbulenzen kommen. Man kann es sich vielleicht besser vorstellen, wenn man gegen ein Blatt Papier bläst. Das Rauschen und Zischen, das man beim Blasen hört, ist die kleine Ausgabe der Turbulenzen am Bergkamm. Innerhalb solcher Schwingungen kann die Luft wieder hochgehoben und dabei erneut abgekühlt werden, so dass der in ihr noch enthaltene Restwasserdampf auskondensiert. Dabei entstehen die langen, schlanken, fischartigen Föhnwolken. Der zerzauste und ausgefranste Rand erklärt sich aus ihrer Entstehungsweise. Bei Föhn sind sie auch bei starkem Wind ortsfest, d.h. die Luft strömt durch die Wolke hindurch.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s